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Vitamin und Mineralstoffmangel schlecht für die Gesundheit

Vitamin- und Mineralstoffmangel vorbeugen

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind intensiv daran beteiligt, den „Motor“ in unserem Körper am Laufen zu halten. Sie versorgen die Körperzellen mit Nährstoffen, aktivieren Enzyme, die wiederum wichtige Aufgaben im gesamten Organismus haben. Manche Krankheiten sind vermeidbar und häufig dauert es eine kleine Ewigkeit, bis Vitaminmangel vermutet wird. Und das, obwohl es sogar Risikogruppen gibt.

„Fünf pro Tag“ und die Risikogruppen

So lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag, um den Körper mit den benötigten Vitaminen zu versorgen. Dabei sind aber die sogenannten Risikogruppen noch gar nicht berücksichtigt. Diese benötigen erheblich mehr Vitamine: Stillende Mütter und schwangere Frauen zählen zu den Risikogruppen. Durch die Wachstumsphase benötigen auch Kinder und Jugendliche viel mehr Vitamine und Mineralstoffe.

Kranke Menschen oder Menschen, die gerade in der Erholungsphase nach einer Krankheit sind, haben einen enormen Vitaminbedarf. Dieser jedoch wird auch durch die „fünf pro Tag“nicht gedeckt. Nikotin und Alkohol zehren den Körper aus. Wer also raucht oder ab und zu gerne mal ein Gläschen trinkt, hat ebenfalls einen höheren Bedarf. Die hohe Belastung durch die Umwelt tut ihr Übriges, denn auch damit muss der Körper fertig werden. Hinzu kommen körperliche oder psychische Belastungen.nikotin zehrt den koerper aus

In solchen Phasen werden viele Reserven aufgebraucht. Die Menschen unserer Zeit bewegen sich zu wenig, sitzen zu viel am Bildschirm und atmen zu wenig frische Luft. Den Zusammenhang mit Vitaminen und Mineralstoffen mag kaum jemand sehen, aber er besteht nun einmal: All das entspricht überhaupt nicht unserer von der Natur vorgesehenen Lebensweise und führt dazu, dass wir unseren Körper erheblich besser versorgen müssen.

Falsche Zubereitung, falscher Denkansatz, falsche Lagerung

Die Einkaufswagen vor den Kassen in den Supermärkten zeigen die Ernährungsgewohnheiten in unserem Land recht deutlich. Das reicht von Fertiggerichten über Konservengemüse, bis hin zu zahlreichen Lebensmitteln, bei denen man von „leeren Kalorien“ spricht. Sie enthalten nichts außer ungesunden Fetten – und sie machen satt, aber das ist auch schon alles.

Konservengemüse ist zum Beispiel der falsche Denkansatz, wenn man sich hochwertig ernähren möchte. Eingemachtes Obst oder Gemüse ist nicht etwa gesund. Es wurde lediglich haltbar gemacht. Noch vor 100 Jahren blieb den Menschen nichts anderes übrig, als „einzumachen“, denn die im Sommer und Herbst geernteten Lebensmittel mussten den kommenden Winter überdauern und die Familie satt machen können.

Tiefkühlgemüse ist auch nicht teurer als Konserven, allerdings ist es schockgefrostet und enthält immer noch sämtliche Vitamine und Mineralstoffe. Möglicherweise sogar mehr als frisches Gemüse, denn dieses beginnt ab einem bestimmten Zeitpunkt nach der Ernte, sich zu zersetzen. Es sieht noch frisch aus, hat aber manchmal bereits seine wertvollen Vitamine zu einem großen Teil verloren.

Falsche Lagerung führt dazu, dass frisches Obst und Gemüse an Vitaminen und Mineralstoffen verliert. Zudem neigen viele Menschen dazu, Gemüse zu lange zu kochen. Wenn Gemüse erst richtig weich gekocht ist, so ist kaum noch ein Vitamin darin enthalten. Um das zu vermeiden, sollte man Gemüse lediglich bissfest kochen.

Folgen von Vitamin- und Mineralstoffmangel

Es gibt unzählige Vitamine, von denen die Wirkungsweise vollständig bekannt ist, wie auch die Mangelerscheinungen, die auftreten könnten. Vitaminmangel sorgt für Wachstumsverzögerungen, für Haut- und Augenkrankheiten, für mangelhafte Funktionen der Organe, für ein schwaches Immunsystem.

Das klingt nun nach sehr wenig Mangelerscheinungen, aber tatsächlich gibt es zu jedem Vitamin eine breite Palette an deutlichen Symptomen, die auftreten, wenn ein Mangel vorliegt. Der menschliche Körper kann einige Vitamine und Mineralstoffe zwar speichern, aber irgendwann sind diese dann verbraucht. Einige sehr lebenswichtige Mineralstoffe und Vitamine können überhaupt nicht gespeichert werden – der Körper verwendet sie sofort, und was er nicht verwenden kann, wird ausgeschieden.

Kaum jemand kann auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten

Leider herrscht noch immer der Irrglaube, Nahrungsergänzungsmittel seien etwas für Menschen, die sich nicht ausgewogen ernähren. Doch auch bei ausgewogener Ernährung kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Bei der Versorgung mit den Vitaminen A,D und E besteht häufig ein Mangel, wohingegen die meisten Menschen in ausreichender Menge Vitamin C zuführen. Folsäure, wichtig für Schwangere und Stillende, sowie für Kinder und alte Menschen, aber auch für Kranke, wird meist mangelhaft zugeführt, gleiches gilt für Kalzium, Eisen und Flourid. Die Vitamine der Gruppe B sind sehr umfangreich und werden ebenfalls nur unzureichend zugeführt.

Viele Verbraucher besorgen sich daher einzelne Vitamine und gönnen ihrem Körper eine Kur mit einem speziellen Vitamin. Manche nehmen mehrere Tabletten pro Tag aus unterschiedlichen Vitamingruppen ein. Allerdings werden dann die Vitamine vernachlässigt, die nicht zur augenblicklichen Kur zählen. Darüber hinaus scheidet der Körper Vitamine aus, die nicht gespeichert oder verwertet werden können.

Ein Vitaminkomplex ist hier empfehlenswert. Dabei handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, das sämtliche Vitamine und Mineralstoffe in der empfohlenen Tagesdosierung enthält. Der Vorteil ist, dass hier nur eine einzige Tablette am Tag eingenommen werden muss, um den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. In Zeiten erhöhten Bedarfs kann die Dosierung auch auf zwei Tabletten erhöht werden.

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