zink als wichtiges spurenelement

Ist Zink ein wichtiges Spurenelement?

Zink – eines der wichtigsten Spurenelemente

Eines der wichtigsten Spurenelemente, das der Körper unbedingt braucht, um gesund zu bleiben, ist Zink. Es ist vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Fisch und Fleisch, aber auch in Milchprodukten enthalten.

Wofür Zink verantwortlich ist

Zink spielt eine wichtige Rolle im Zellstoffwechsel und ist unerlässlich für das Immunsystem und die Speicherung von Insulin. Darüber hinaus ist es wichtig für ein schönes und gesundes Hautbild, und spielt eine große Rolle in einem gesunden Wachstum. Mangelerscheinungen machen sich vor allem durch Erschöpfungszustände und ein schwaches Immunsystem bemerkbar. Wer ständig krank ist oder sich zumindest krank fühlt, sollte daher mal darüber nachdenken, ob ein Zinkmangel dafür verantwortlich sein könnte. Durch seine wichtige Wirkung im Zellstoffwechsel ist Zink auch äußerlich einsetzbar und darum in vielen Heilsalben enthalten.

Ausgewogene Ernährung genügt nicht immer

Normalerweise erhält der Körper eine ausreichende Zufuhr an Zink, wenn die Ernährung ausgewogen ist. Wenn der Ernährungsplan nicht nur Obst, Gemüse und Salat enthält, sondern auch ausreichend Eier, Milchprodukte, Fisch und Fleisch, wird normalerweise der Tagesbedarf an Zink erreicht.

Viele Menschen ernähren sich jedoch vegan und das kann unter Umständen einen Zinkmangel mit sich bringen. Wenn ein Mensch krank ist, liegt ein erhöhter Zinkbedarf vor, wie auch nach längeren Krankheitsphasen, bei Schwangeren oder bei stillenden Mütter. Auch Sportler haben einen erhöhten Zinkbedarf. Während andere Vitamine und Spurenelemente Speicher bilden, auf die der Körper bei einem vorübergehenden Mangel zurückgreifen kann, ist das bei Zink leider nicht der Fall: Zink wird fast augenblicklich verwertet.wichtiges spurenelement zink

Der Zinkbedarf ist unterschiedlich: Säuglinge benötigen etwa 1 bis 2 Milligramm Zink pro Tag, damit ein gesundes Wachstum erfolgen kann. Kinder haben einen Bedarf zwischen 3 und 10 Milligramm pro Tag. Bei Erwachsenen liegt der Tagesbedarf bei etwa 10 bis 12 Milligramm.

Mögliche Mangelerscheinungen

Ein Zinkmangel entsteht sehr schnell, weil der Körper es sofort da verwendet, wo es benötigt wird. Und weil es ein so wichtiges Spurenelement ist, können die möglichen Mangelerscheinungen tausend Gesichter haben. Schlecht heilende Wunden, ein schwaches Immunsystem, was sich durch eine erhöhte Anfälligkeit auszeichnet, können ein deutliches Zeichen für einen Zinkmangel sein. Aber auch Haarausfall und brüchige Finger- und Fußnägel stellen häufige Symptome dar.

Ein schlechtes Hautbild, sogar entzündliche Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne, können Symptome sein. Bei Kindern mit Zinkmangel kann es zu Wachstumsstörungen und Wachstumsverzögerungen kommen. Viele Augenerkrankungen entstehen durch einen Mangel an Zink – Nachtblindheit beispielsweise kann eine Folge sein. Zinkmangel steht außerdem in Verdacht, an männlichen Potenzstörungen beteiligt zu sein. Bei Kindern mit Lernschwäche oder Konzentrationsstörungen sollte unbedingt an einen eventuellen Zinkmangel gedacht werden, aber diese Symptome können auch Erwachsene zeigen. Zinkmangel kann darüber hinaus auch zu Depressionen führen und die Leistungsfähigkeit grundsätzlich mindern.

Ein großes Blutbild gibt Aufschluss

Endgültigen Aufschluss kann ein großes Blutbild geben, für das man sich natürlich zu seinem behandelnden Arzt begeben muss. Man sollte den Arzt auch gleich vorab darauf hinweisen, dass man insbesondere eine Überprüfung des Vitamin- und Nährstoffhaushalts wünscht. In den Ergebnissen ist dann natürlich nicht nur der Zinkanteil – oder der Zinkmangel feststellbar, sondern auch die Kapazitäten aller anderen Vitamine und Nährstoffe.

Bei vorliegendem Zinkmangel verschreiben Ärzte in der Regel hoch dosierte Präparate. Häufig werden solche Präparate auch nach langwierigen Erkrankungen verschrieben, weil bereits ein Zinkmangel vermutet wird und Zink die Rekonvaleszenz unterstützt.

Zink ist auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich

Wer den Verdacht hat, dass der Körper nicht ausreichend mit Zink versorgt wird, muss nicht unbedingt seinen Arzt aufsuchen, auch wenn es immer ratsam ist, ärztliche Kontrollen durchführen zu lassen. Zink ist aber auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und die zusätzliche Einnahme in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung ist zumindest für den Zeitraum von einigen Wochen als Kur eine gute Unterstützung für den Körper, um die Leistungsfähigkeit wieder herzustellen und unangenehme Symptome zu bekämpfen.

Die Präparate sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich, aber auch in Reformhäusern, Drogerien und Drogerieabteilungen in Supermärkten. Es gibt diese Präparate in Form von Brausetabletten, Tabletten oder Kapseln. Die Dosierungsanleitungen sind unterschiedlich, da auch die Dosierungen im Präparat selbst unterschiedlich sind. Die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden.

Kann man Zink überdosieren?

Definitiv ja. Eine Überdosierung kann zu einer Zinkvergiftung führen. Aus diesem Grund sollte Zink auch nicht dauerhaft zusätzlich eingenommen werden und am besten in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Ganz wichtig ist auch, dass man sich als Patient selbst an die Dosierungsrichtlinien auf der Packung hält und nicht auf eigene Faust das Präparat öfter einnimmt. Nur sehr selten kommt es zu einer Zinkvergiftung, aber sie ist nicht grundsätzlich auszuschließen. Die Symptome einer Zinkvergiftung stehen immer mit dem Verdauungssystem im Zusammenhang: Übelkeit und Erbrechen, aber auch Durchfälle können ein deutliches Zeichen für eine Überdosierung sein.

Werden Präparate dauerhaft, in einer viel zu hohen Dosierung und über einen sehr langen Zeitraum eingenommen, kann der Körper mit einer chronischen Zinkvergiftung reagieren. Dadurch kann eine Anämie ausgelöst werden – eine Blutarmut. Grundsätzlich ist die zusätzliche Einnahme über einen begrenzten Zeitraum und unter Beachtung der Dosierungsempfehlungen sehr ratsam, insbesondere in Zeiten einer erhöhten Belastung.

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