abnehmen im januar auch noch

Will ich im Januar immer noch abnehmen?

Januar oder „Das große Fressen ist vorbei“!

Es ist jedes Jahr das gleiche: Nein, dieses Jahr werde ich mir auf keinen Fall zur Weihnachtszeit den Bauch vollschlagen! Weg mit Keksen, Plätzchen und Stollen! Und der Weihnachtsbraten wird sowieso überschätzt – ist ja auch kein co²-freies Fleisch.

Und wie jedes Jahr stehe ich zu Silvester mit einem Glas Sekt in der Hand und der Hose mit Gummizug am Buffet und nehme mir ganz, ganz fest vor es dieses Jahr anders zu machen. Klappt nur nie. Woran liegt’s?

Selbst wenn ich mir vornehme, über Weihnachten nicht übermäßig viel zu essen, habe ich oft den Eindruck, dass einem regelrecht ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, wenn man nach zwei Plätzchen wieder aufhört zu essen und doch lieber nicht gleich einen Liter Glühwein trinken will.

Die Abnehmvorsätze wie jedes Jahr

Und im Grunde will ja jeder zum neuen Jahr abnehmen – sozusagen als Standard-Vorsatz. Ist schon klar, dass das nicht funktionieren kann. Es ist alles ein Frage der Einstellung. Will ich wirklich abnehmen und bin ich auch bereit, dafür mein Verhalten zu ändern und zum Sport zu gehen? Bin ich bereit im Restaurant einen Salat zu essen und das Wiener Schnitzel links liegen zu lassen? Und bin ich bereit, nicht zuzugreifen, wenn die Kollegen Kuchen mitbringen? Die Bereitschaft wirklich etwas am eigenen Verhalten ist meist relativ gering.

Warum soll ich auch etwas ändern? Es ist ja ganz bequem so wie es gerade ist. I just don’t wanna leave my comfort-zone! Wäre aber toll, wenn es trotzdem klappen würde …. haha, guter Witz.

nachhaltigkeit beim abnehmen wichtigSo, move your ass! Immer schön dran denken, was passieren würde, wenn ich mein Verhalten verändere. Und daran, was wäre, wenn ich es nicht täte. Dann stehe ich in einem Jahr wieder mit einer Gummizug-Hose am Buffet und ärgere mich über ein verschenktes Jahr. Etwas ändern kann ich immerhin nur jetzt, nicht morgen und auch nicht nächste Woche. Sondern jetzt.

Welche Sünden waren das nochmal?

Halloween, Weihnachten, Silvester … und wovor gruseln wir uns sonst noch so, beim Blick in den Spiegel? Halloween, das Gruselfest, findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Und natürlich wird an Halloween auch viel gegessen. Aber es kommt noch schlimmer!

Denn sobald wir Halloween überstanden haben, wo wir unsere bescheidene Figur noch per Kostüm tarnen können, geht es auch schon wieder auf Weihnachten zu. Und das große Fressen kommt bestimmt! Doch was kommt danach? Richtig: Silvester! Vielleicht hören Sie die Frage auch jedes Jahr wieder (und hassen sie!): Und, was machst du dieses Jahr an Silvester? Und schon wieder geht es – wie fast immer – ums Essen. Fondue oder Raclette? Etwas anderes scheint es zum Jahresausklang nicht zu geben.

Herbst und Winter – das sind die Zeiten des Einigelns, der maßlosen Fressorgien, die durch die genannten Anlässe auch noch beflügelt werden. Kann man überhaupt etwas dagegen tun?

Hier ein paar (nicht immer ganz ernst gemeinte) Tipps:

  • Verzichten Sie auf die üblichen Weihnachts-Utensilien
    Ohne Weihnachtsstimmung wird es in viel leichter fallen, auf die üblichen Versuchungen wie Plätzchen, Lebkuchen und Co. zu verzichten. Die Weihnachtsstimmung entsteht vor allem durch Utensilien wie den obligatorischen Christbaum, Kerzen, Dekoration usw. Wenn Sie auf diese Deko verzichten, kommt der Hunger auf Weihnachts-Süßigkeiten erst gar nicht auf!
  • Suchen Sie sich Leidensgenossen
    Fast jeder jammert im Herbst und vor Weihnachten herum, dieses Jahr endlich nicht die berühmten zehn Kilo zuzunehmen, die dann im Frühjahr wieder mühsam abgehungert werden müssen. Doch kaum einer zieht es durch – letztendlich landen wir doch wieder bei Plätzchen und Co. Wenn Sie sich mit einem oder mehreren Leidensgenossen zusammenschließen, fällt das Verzichten deutlich leichter. Wichtig ist die gegenseitige Kontrolle, so dass auch keiner schummeln kann.
  • Verzichten Sie auf die üblichen Familienfeiern
    Gegessen wird immer dann besonders viel und üppig, wenn man mit der Familie und/oder mit Freunden zusammensitzt. Gerade im Herbst und Winter ist dies besonders häufig der Fall. Wie wäre es, die obligatorische Weihnachtsfeier im Familienkreis einfach einmal abzusagen? Teilen Sie den Verwandten von mir aus mit, Sie wären im Urlaub oder täuschen Sie eine Krankheit vor. Hauptsache nicht in der großen Runde um die Weihnachtsgans herum sitzen! Das spart von vornherein schon einige Tausend Kalorien ein.abnehmen im fitnessstudio

Forcieren Sie Ihren Sport

Ist es nicht gemütlich warm im Fitnessstudio? Viel schöner als draußen auf jeden Fall! Also hinein ins Gym und regelmäßig sowie ausführlich trainieren. Gerade im Herbst und Winterzeit, wenn die Abende lang sind und sich viele Menschen langweilen, bietet es sich geradezu an, verstärkt etwas für den eigenen Körper zu tun. Damit sich nicht der faule Schlendrian einschleicht, sollten Sie es sich angewöhnen, direkt nach der Arbeit ins Fitnessstudio zu fahren und dort Ihr Training zu absolvieren.

Denn wenn man erst einmal zuhause gegessen hat und auf der Couch liegt, ist der innere Schweinehund bei vielen Menschen so übermächtig, dass sie sich nicht mehr dazu aufraffen können, doch noch ins Fitnessstudio zu fahren. Übrigens: Vergessen Sie Fitnessgeräte für zuhause. Das mag in den ersten Tagen oder sogar Wochen nach dem Kauf noch funktionieren, danach liegt das Gerät jedoch fast immer nur noch in der Ecke und fängt an zu verstauben.

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