greenfood und algen

Greenfood – was genau ist das?

Greenfood – Mit Algen und Gräsern zu einer gesunden Ernährung

Greenfood revolutioniert zurzeit die Ernährungsgewohnheiten vieler Menschen. Wie so oft ist der Trend zur grünen Ursprungsnahrung aus den USA zu uns herüber geschwappt. Bei den Green Foods handelt es sich sin der Regel um frisch gepresstes Weizen- oder Gerstengras. Doch auch viele Algen gehören in diese Kategorie. Der Handel bietet diese Nahrungsmittel als frische Säfte oder in Form von Pulver an, welches in Wasser aufgelöst und anschließend verzehrt wird.greenfood in diesem fall weizen

Was macht Greenfood so besonders?

Nahrungsmittel die in den Bereich des wirklichen Greenfood fallen haben alle eine Gemeinsamkeit: Bei einer äußerst geringen Kalorienzufuhr versorgen Sie den Körper mit einer Vielzahl an Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und Chlorophyll.

Besonders in Industrieländern besteht immer häufiger das Problem der Mangelernährung – und das, obwohl unsere Tische voll gedeckt sind. Dies liegt zum einen daran, dass immer mehr Lebensmittel industriell verarbeitet sind, zum anderen haben die Menschen über die vergangenen Jahrzehnte Raubbau auf den Äckern betrieben. Unsere Böden sind stark ausgezehrt. Wichtige Mineralstoffe, die eigentlich über die Erde an die Lebensmittel abgegeben werden, gelangen erst gar nicht mehr hinein.

Hinzukommt, dass sich die Lebensgewohnheiten der Menschen in den letzten Jahren deutlich verändert haben. Ein stressiger Alltag lässt es häufig nicht zu, die – durch die deutsche Gesellschaft für Ernährung – empfohlene Menge von 5 – 7 Obst- und Gemüsemahlzeiten pro Tag einzunehmen.

Damit der menschliche Organismus dennoch an alle wichtigen Nähstoffe kommt, spielen das Greenfood hier eine große Rolle: Dank ihrer hohen Nährstoffdichte versorgen sie den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen und gewährleisten so, dass es zu keiner Mangelernährung kommt.

Egal ob Algen oder Gersten- und Weizengräser: Alle Greenfoods sind besonders reich an Chlorophyll. Chlorophyll ist der Stoff, der für das Blattgrün der Pflanzen verantwortlich ist. Chlorophyll ermöglicht erst die Photosynthese in Pflanzen. Dieser Prozess macht es den Gewächsen möglich, Sonnenenergie zu nutzen und Sauerstoff zu produzieren. Chlorophyll hilft im menschlichen Körper, das Blut mit Sauerstoff anzureichern. Dadurch unterstützt es den gesamten Organismus: Dieser kann besser entgiften, das Immunsystem wird nachhaltig gestärkt.

Welches Greenfood gibt es und was sind die Vorteile?

Gersten- und Weizengräser:

Gersten- und Weizengräser gehören zum echten Greenfood, aber noch nicht zum Superfood. Zwar verfügen sie über die gleiche Nähstoffzusammensetzung wie grüne Blattgemüse und Salate, aber in einer vielfach erhöhten Konzentration.

Frisches Gersten- oder Weizengras wird direkt nach der Ernte zu Saft gepresst. Weizengras ist besonders reich an Beta-Carotin und Chlorophyll, liefert dem Körper aber auch wichtige Mengen an Eisen, Kalzium, Folsäure und eine nicht zu verachtende Anzahl an wichtigen Aminosäuren. Sein Geschmack ist leicht süßlich.

Gerstengras versorgt Sie mit den wichtigen Vitaminen C und E, Chlorophyll, Proteinen und vielen weiteren Mineralien. Es wirkt antioxidativ und hilft dem Körper freie Radikale zu fangen und zu neutralisieren.

greenfood und algen

Frischer Gersten- oder Weizengrassaft ist nur begrenzt haltbar. Deshalb haben die Hersteller ein besonders schonendes Verfahren entwickelt, in dem der verarbeitete Saft gefriergetrocknet und anschließend zu Pulver vermahlen wird. Aufgelöst in Wasser entsteht so ein frischer Saft, der vor Inhaltsstoffen nur so strotzt.

Greenfood Algen:

Algen gehören zu den ältesten Lebensformen auf unserer Erde. Sie haben sich über Millionen Jahre lebendig erhalten und jeglichen Naturkatastrophen standgehalten. Bestimmte Algenarten wie beispielsweise Chlorella, Spirulina oder die AFA Alge weisen eine so konzentrierte Nährstoffdichte auf, das sie aus ernährungsphysiologischer Hinsicht eine besondere Rolle für den menschlichen Organismus spielen.

Greenfood AFA Alge:

Die AFA Alge liefert dem Körper 20 der 25 bekannten Aminosäuren. Aminosäuren unterscheiden sich in essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren. Die essentiellen müssen durch die Nahrung aufgenommen werden, da der Körper diese nicht selbst bilden kann. Der Verzehr der blaugrünen Alge versorgt Sie mit diesen essentiellen Aminosäuren. Wie alle anderen Greenfoods auch liefert die AFA Alge viel gut verwertbares Protein, Chlorophyll, Vitamine, Mineralstoffe und wichtige Enzyme.

Greenfood Spirulina:

Ihren Namen verdankt diese Süßwasseralge ihres spiralförmigen Wachstums. Spirulina versorgt Sie mit allen essentiellen Fett- und Aminosäuren, sowie Chlorophyll, Enzymen, Vitamine und Spurenelementen. Neuere Forschungen lassen hoffen, dass der Verzehr dieser Alge vor Krebserkrankungen schützen kann. Außerdem stehen die Inhaltsstoffe dieser Alge „unter Verdacht“, dem Körper die Bildung neuer Blutzellen zu ermöglichen.

Greenfood Chlorella:

Die Clorella Alge liefert eine erstaunliche Menge an Nährstoffen. Neben der üblichen Vitamine und Mineralstoffe versorgt sie den Körper sogar mit Vitamin B12. Warum das so erstaunlich ist? Dieses Vitamin kommt in der Regel gar nicht in pflanzlicher Nahrung vor. Darüber hinaus beliefert Chlorella den Organismus mit vielen wichtigen Amino- und Fettsäuren, Proteinen und Chlorophyll. Chlorella hat eine Besonderheit: Sie kann Giftstoffe an sich binden und hilft so bei der Ausscheidung unterschiedlicher toxischer Substanzen.

Sämtliche Greenfoods wirken basisch und können dabei helfen, einen übersäuerten Körper schnell wieder zu neutralisieren. Egal ob frisch, in Pulver- oder Tablettenform: Die Einnahme von Greenfoods ist eine Bereicherung für Ihre Gesundheit. Deshalb sollten sie in keinem Haushalt und somit auch nicht bei der täglichen Ernährung fehlen. Bedenken Sie jedoch: Um eine gesundheitsfördernde Wirkung zu erzielen, sollten Chlorella und Co. regelmäßig verzehrt werden.

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