milchprodukte gegen gicht

Gicht durch richtige Ernährung nahezu vermeiden

Gicht vermeiden durch die richtige Ernährung

Nicht nur genetische Faktoren spielen bei der Entstehung der Krankheit Gicht eine Rolle, sondern auch die Ernährungsweise, wie Dr. Dieter Genser erklärt. Übermäßiger Fleisch- und/oder Biergenuss sorgt für einen erhöhten Harnsäuregehalt im Blut, der zu Gicht – einer Purin-Stoffwechsel-Störung – führen können.

gegen gicht mit milchPurine sind für den Zellaufbau von großer Bedeutung und werden im Körper zu Harnsäure abgebaut und schließlich durch die Nieren wieder ausgeschieden. Allerdings übersteigt der Purin-Spiegel im Blut bei Gicht einen Grenzwert des Harnsäuregehalts, so dass sich Salze an den Harnsäuren meistens in den Gelenken ablagern.

Ablagerungen minimieren

Durch die Ablagerungen schwellen die Gelenke an und es kommt häufig zu Schmerzen in eben diesen Bereichen. Daher sei es notwendig, sich angemessen zu ernähren, um der Gicht vorzubeugen. Nahrungsmittel mit hohem Purin-Anteil sollten in Maßen verzehrt werden. Dazu gehören rotes Fleisch, Thunfisch, Innereien und Sardellen. Ebenfalls mit Vorsicht zu genießen seien Krusten- und Schalentiere, Hefeprodukte und die Haut von Geflügel und Fisch.

Wer an Gicht erkrankt ist, könne durch die Ernährung den Krankheitsverlauf beeinflussen. So sollten Patienten ungefähr zwei Liter ungesüßte und alkoholfreie Flüssigkeit zu sich nehmen. Besonders ratsam seien Milchprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel. Ohne Bedenken können also Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Salat oder Getreideprodukte verzehrt werden.

Merken

Merken

Schreibe einen Kommentar