sport treiben und abnehmen

Abnehmen mit Sport – so funktioniert es!

Warum Du mit Sport anfangen solltest, wenn Du schneller abnehmen möchtest?

Der Hauptgrund, warum mit Sport angefangen wird, ist häufig das Ziel abzunehmen. Untersuchungen zeigen, dass für eine gesunde und vor allem nachhaltige Körpergewichtsreduktion, Sport eine sehr bedeutende Rolle spielt. Wer abnehmen will sollte folglich auch Sport treiben.

Sport verbrennt Kalorien und ist ein einfacher Weg, schneller mehr der lästigen Pfunde loszuwerden. Sport allein reicht hierbei jedoch meist nicht. Schnelles und gesundes Abnehmen allein durch Sport ist schwierig. Die relativ größere Rolle spielt hierbei eine kalorienreduzierte Ernährung. Doch auch nur mit weniger Essen und ohne Bewegung gelingt das Abnehmen oftmals nicht. Besonders ist diese Art abzunehmen in den allerwenigsten Fällen nachhaltig. Der Jojo-Effekt ist quasi vorprogrammiert.

Mehr verbrauchen UND weniger Essen führt zum Ziel

Rund 7000 Kalorien müssen eingespart werden, damit Du ein Kilo Fett verlieren kannst. Ein Durchschnittsmann verbraucht mit einer Stunde zügigen Laufens gerade einmal rund 500 kcal. Das beschreibt zudem den Gesamtverbrauch in dieser Zeit. Davon muss noch die Energie abgezogen werden, die bei der alternativen Alltagstätigkeit verbraucht worden wäre. Realistisch ist also vielleicht ein Mehrverbrauch von 350 kcal. Für einen ausreichend hohen Mehrverbrauch an Kalorien, um ein Kilo Körperfett zu verbrennen müsstest Du also etwa 20 Stunden laufen gehen.

Am schnellsten nehmen demzufolge logischerweise diejenigen ab, welche eine Ernährungsumstellung mit einem regelmäßigen Sportprogramm kombinieren. Die Kombination aus weniger Kalorien, die gegessen werden und mehr Kalorien, die durch den Sport verbrannt werden führen zum Erfolg.sport laufen und abnehmen

Auch ist es ja nicht unbedingt so, dass man einfach nur abnehmen möchte und es egal ist, wie man danach aussieht. Wer auf eine Diät ohne Sport setzt, dann nimmt nicht nur weniger schnell ab sondern verliert auch Gewicht an den falschen Stellen. Sport formt hingegen auch den Körper und hilft dabei nach dem Abnehmen auch wirklich einen gut geformten und nicht nur einen dünnen Körper zu haben.

Doch Sport hat noch mehr Nutzen für das Abnehmen

Sport kurbelt nicht nur unmittelbar den Kalorienverbrauch an sondern führt mittelfristig auch indirekt zu einer Steigerung des Kalorienverbrauchs. Das liegt am Aufbau zusätzlicher Muskelmasse durch den Sport. Denn auch außerhalb des Trainings benötigen mehr Muskeln auch mehr Energie.

Auch kann sich das Ausüben von Sport noch auf ganz andere Lebensbereiche auswirken und dort für die Einführung weiterer positiver Verhaltensweisen ein Anstoß sein. Diese wiederum machen das Ziel abzunehmen und das Ergebnis dann zu halten wie automatisch noch etwas erreichbarer.

Sportarten die zum schneller Abnehmen geeignet sind

Mit Sport lässt sich also einiges machen, wenn Du gerne schneller abnehmen möchtest. Nachfolgen möchte ich Dir verschiedene Sportarten vorstellen, die Du nutzen kannst, um Dein Abnehmen zu beschleunigen. Bei allen werde ich einige Vor- und Nachteile beschreiben, um Dir die Wahl für Deinen richtigen Abnehmsport etwas zu erleichtern.

Ausdauersport eignet sich dabei bezüglich der direkten Steigerung des Kalorienverbrauchs am besten zum schnellen Abnehmen. Der Kalorienverbrauch kann hoch sein und gleichzeitig kann es über einen längeren Zeitraum betrieben werden als zum Beispiel Krafttraining.

1. Joggen oder Laufen im Freien oder auf dem Band

Der wohl am häufigsten gewählte Ausdauersport, um das Abnehmen zu unterstützen ist das Laufen oder auch Joggen. Laufen ist eine natürliche menschliche Bewegung, ein äußerst effektives und gesundes Cardiotraining und das Energieverbrauchs- und Fettverbrennungspotential ist ziemlich hoch.

Außerdem ist Laufen äußerst günstig und flexibel, da nicht viel Ausrüstung benötigt wird und man es quasi immer und überall machen kann.

Jedoch hat das Laufen auch einige mögliche Nachteile, die es nicht für jedem zum optimalen Sport machen, um das Abnehmen zu unterstützen. Gerade für Anfänger ist es möglicherweise zu anstrengend und dadurch frustrierend. Frust ist wenn möglich zu vermeiden, weil er fürs Durchhalten nicht gerade förderlich ist. Gerade bei Menschen mit etwas höherem Gewicht ist zudem die Belastung auf Sehnen, Bänder und Gelenke durch das Laufen nicht zu unterschätzen.

Wem das Laufen eine Spur zu schnell und/oder zu belastend für den Bewegungsapparat ist, der lässt es einfach eine Spur langsamer angehen und geht zum Wandern oder geht Walken. Gerade Übergewichtigen Menschen wird Wandern oder Walken von Experten sehr oft empfohlen, um das Abnehmen zu unterstützen.

Ähnlich wie beim Laufen kann auch Walken oder Wandern überall und ohne besondere Ausrüstung durchgeführt werden. Gleichzeitig fühlt es sich in einer angenehmen Umgebung noch nicht einmal nach Training an. Allerdings ist der Kalorienverbrauch beim Walken bei Weitem nicht so hoch wie beim Laufen. Dadurch muss für den gleichen Kalorienverbrauch deutlich länger gelaufen werden.

3. Radfahren im Freien oder auf einem Fahrrad-Ergometer

Auch das Radfahren ist ein sehr beliebter Ausdauersport, wenn es darum geht Kalorien zu verbrennen. Wer ein Fahrrad und schönes Wetter zur Hand hat, der kann die Gelegenheit nutzen und eine Runde an der frischen Luft drehen. Doch auch das Training auf einem Fahrrad-Ergometer kann mindestens genauso effektiv sein und ist dazu noch wetterunabhängig möglich.

Die Stoßbelastungen beim Radfahren sind gering und daher ist es ein gelenkschonender Sport. Trotzdem ist das Fettverbrennungspotential sehr groß. Ähnlich wie beim Laufen ist der Kalorienverbrauch auch beim Radtraining sehr stark vom Tempo (und der Stufe beim Ergometer) abhängig.

Beim Radfahren wird allerdings deutlich mehr Ausrüstung benötigt, als bei den zuvor genannten Trainingsmöglichkeiten. Nicht jeder hat ein Fahrrad und/oder ein Fahrrad-Ergometer zur Verfügung. Wer allerdings mindestens eins von beidem zur Hand hat, hat die Möglichkeit, sich ein schönes Hobby aufzubauen und dabei eine Menge Kalorien zu verbrennen.

4. Kurz- und langfristig mehr Kalorien durch Krafttraining verbrauchen

Wie zuvor erwähnt eignet sich Ausdauersport vor allem für die direkte Steigerung des Kalorienverbrauchs. Doch auch das Krafttraining darf man nicht unterschätzen. Zum einen verbraucht ein anspruchsvolles Krafttraining in derselben Zeit in der Regel mehr Kalorien als Ausdauertraining. Zusätzlich führt die (vor allem durch Hypertrophie Training) zusätzlich aufgebaute Muskulatur zu einer langfristigen Steigerung des Energiebedarfs des Körpers.

Wer jetzt denkt, dass für ein effektives Krafttraining ein Fitnessstudio benötigt wird, der täuscht sich. Denn auch effektives Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht ist möglich. Schon mit sehr wenig Equipment und etwas Übung werden klassische Gewichte in vielen Fällen unnötig.

Fazit: Was ist wichtiger, Ernährung oder Training?

Wer einfach nur abnehmen möchte, muss nicht zwingend Sport treiben. Wer abnehmen möchte, muss nicht zwingend weniger essen. Entscheidend für das Abnehmen an sich ist letzten Endes, dass der Körper mehr Kalorien verbraucht, als er als Nahrung bekommt. Das lässt sich auf verschiedene Arten erreichen.

Entscheidend ist letzten Endes, dass man sich langfristig in seinem Körper und mit sich selbst wohl fühlen möchte. Dafür ist eine Kombination aus mehr Sport und einer langfristigen Ernährungsumstellung sicherlich die beste Möglichkeit. Schließlich sollten erarbeitete Erfolge auch nicht nach einigen Monaten wieder verloren sein.

Jahn Sterley Fitnessblogger bei Fitvolution macht einarmige LiegestützeÜber Jahn: Früher als Unternehmensberater und inzwischen als Projektmanager tätig, waren Sport und gesunde Ernährung lange herausfordernde Themen für Jahn. Heute hilft er mit seinem Fitnessblog Fitvolution Menschen dabei Sport und gesunde Ernährung mit ihrem stressigen Alltag zu vereinbaren. Durch seine Erfahrung und seine Ausbildung als zertifizierter Medizinischer Fitnesstrainer und Personal Trainer bringt er den notwendigen Hintergrund mit, um Dir auf Deinem Weg zu einem fitten Leben zu helfen.

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